Neckarwyoming Model Magic
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1:32 DRAGON P-51D Mustang

Nachdem DRAGON im Jahre 2005 eine neue 32er Mustang angekündigt hatte, war die Modellbaugemeinde, die sich für dieses Gebiet interessiert, natürlich sehr gespannt.

Als das Modell dann zuhause auf dem Basteltisch lag, war leider eine gewisse Ernüchterung zu verspüren. Zum einen hatte der moderne Formenbau Fortschritte im Detail, gegenüber den etwas betagteren Revell und Hasegawa Modellen gebracht, zum anderen hatten sich aber auch wieder einige Fehler eingeschlichen.

Die Oberflächenstruktur zeigte feinere Details gegenüber den älteren Modellen, erreichte aber nicht die Finesse, die man von den DRAGON Militärmodellen in 1:35 gewohnt war.

Dies scheint ein Umstand zu sein, welchen DRAGON mit seinem chinesischen Mitbewerber TRUMPETER teilt. Dort hat man auch den Eindruck, dass die Recherche bei der Panzerabteilung besser funktioniert, als bei der Fliegerdivision.

Aber zurück zum Modell.

Wie die meisten Flugzeugbastler wissen, hatte die Mustang einen teilweise verspachtelten und sauber geschliffenen Flügel, um die optimale Wirkung des Laminarprofils zu erreichen.

Hier hat DRAGON bei den Gravuren etwas übertrieben, genauso wie bei den Blechstößen am Rumpf. Ich verstehe natürlich die Überlegung der Bausatzentwickler. Wären keine Gravuren auf der Flügeloberfläche, würden einige Modellbauer auch wieder maulen.

(selbst TAMIYA hat bei seinen Mustangs Gravuren auf den Flügeln, wenn auch dezenter)

Ich habe für mich entschieden, die Gravuren am Rumpf und an den Flächen etwas zu reduzieren. (gezogene Gußäste für die Blechstöße und Mr.Surfacer für den Rest)

Bei den Fahrwerksbeinen habe ich die Metallfedern weggelassen und die Oleos fest verklebt.

Die Räder und Felgen waren die nächste Überraschung. Der Innendurchmesser der Reifen ist nämlich größer als der Außendurchmesser der Felge. Zuerst habe ich mir überlegt die TRUE DETAILS Räder anzubringen, habe dann aber doch die Original Felgen mit einem schmalen Streifen aus zugeschnittenem Plastiksheet im Durchmesser vergrößert.

Das waren so die Hauptbaustellen. Die Innendetaillierung habe ich freiwillig gemacht.

(Cockpit, Fahrwerkschächte, Kühler und Motor)

Hier lasse ich aber die Bilder sprechen.

 

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© Dieter Bihlmaier

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