Neckarwyoming Model Magic
Neckarwyoming Model Magic

Mars Explorer

Scratch 1:72

Dies war, wie bei mir in der Regel üblich, ein Langzeit Projekt. Bei SciFi und What if Themen gehen mir nach der Startphase manchmal die Ideen aus. Das hat dann zur Folge, dass manche Rohbauten in Vergessenheit geraten.

Beim Stöbern im Lager entdecke ich nach Jahren das eine oder andere "Schätzchen" wieder. Und siehe da, die Ideen sind wieder da. So geschehen auch hier...

Wie man auf den Bildern unten sehen kann, wurden auf dem Mars auch Lavaseen entdeckt. (oder war das auf Barsoom?)

Diese Bilder stammen aus der oben erwähnten Projektphase.

Die Grundplatte besteht aus einer mit Zement (lange gelagert) bestreuten Styrodur Platte, welche später in der entsprechenden Bodenfarbe behandelt wird.

----> siehe erstes Bild!

Nach einem kleineren Missgeschick, welches sich bei der Grundierung des Modells ereignete, war ich in der Lage die einzelnen Teile meines bisherigen Schaffens nochmals genauer zu betrachten.

So entstand das blaue Energie Versorgungsmodul aus einer entsorgten Fernbedienung eines sündteuren dänischen Unterhaltungselektronik Herstellers und einer 400er Gneisenau Schiffsbrücke.

Den Ausleger hatte ich ja schon. Er wurde lediglich mit ein paar Greeblies und Kabeln garniert.

Die nächsten Elemente waren, wie unschwer zu erkennen,

ein paar Leuchtstoffröhren Starter und die Lasereinheiten aus CD Playern. Diese wurden farblich nachbehandelt und mit ein paar (sie wissen schon) ergänzt.

Jetzt wirds "kugelig".

Die dunkelroten Teile waren bereits auf den ersten Bildern zu erkennen: Tischtennisbälle. Das Kommandobrücken Modul gibt es in Form von transparenten Polystyrol Kugeln im Bastelbedarf. Die Decals stammen aus meinem uralt Fundus.

Die Scheibenelemente wurden abgeklebt und beim senk-

rechten Teil von innen mit Tamiya X-23 Clear Blue sanft verlaufend von oben nach unten mit der Airbrush lackiert.

Weiter mit dem "Mainframe"

Die Aufzählung der einzelnen Elemente würde vermutlich diesen Rahmen sprengen. Daher wünsche ich viel Spass

beim rätseln.

Das ist einfacher. Die Räder stammen aus der Farmer Serie

der Firma Bruder. Erhältlich im Spielwarenladen.

(sofern es diesen noch gibt)

Hier nun ein paar Zubehör Elemente.

Plastiksheet und mit Tamiya Clear X-24 eingefärbte Alufolie.

Kinder Überraschungsei und Gasflaschen aus dem

Herpa HO Programm.

Der Mini Rover entstand aus Herpa HO Teilen, Aderendhülsen diversen Restteilen.

...und hier die "guten alten" Airfix Astronauten.

Leider in Weichplastik, was den Spassfaktor beim Versäubern unwarscheinlich erhöht.

Meine Planen erstelle ich immer noch auf die selbe Weise,

wie bei meinem Tatooine Diorama.

Eine Lage von mehrlagigen Papiertaschentüchern (oder

Servietten) wird mit einer Mischung aus Wasser, Tamiya X-22 Clear (oder ähnliches) unter Zugabe der ensprechenden Farbe gewässert. Bevor das Ganze getrocknet ist, werden die Planen mit einer Pinzette in Form gebracht. Danach werden sie an Ort und Stelle drapiert. Siehe nachfolgendes Bild.

Inzwischen sind die Räder und das Kommandomodul angefügt. Die Alterung habe ich mit Airbrush und Pinsel durchgeführt. Die aufgebrachten Pigmente stammen aus dem Künstlerbedarf und sind von Boesner / Guardi. Fixiert werden sie mit Tamiya X-20A Verdünner (Isopropanol).

Hier noch ein paar Details des Fahrzeugs.

Gesamtansicht der Grundplatte

Cyberdyne Industries Wheel Droid

Scratch 1:35

Autarker Kettenrobot, welcher für verschiedene Einsatzszenarien mit diversen Aufklärungs- und Waffenkits ausgerüstet wird. Er kann von geübten Einsatzleitern auch manuell mit dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden, wenn es die Situation erfordert.

Inzwischen gibt es 4 verschiedene Grundmodelle, die sich lediglich in der Größe und der Art des Antriebs unterscheiden.

Kommentare von Resin Illuminati:

Fighter Drone GG-4

Scratch 1:35

Hier mussten wieder ein paar Teile aus der Krabbelkiste dran glauben. Die "Mandibles" sind Geschwindigkeitsregler aus einer Auturennbahn. Der Rest stammt von Tamiya 1:12 Motorrädern und Baumarkt Utensilien.

MaK SK 156 KARPFEN

Scratch 1:35

Die Auseinandersetzungen auf der Erde-von-einst
haben erneut dramatisch zugenommen, nachdem
die Mercernary Troops mit dem Einsatz des Pkf.
85 FALKEN der Strahl Demokratische Republik
erheblich zugesetzt haben. Nun scheint die Lufthoheit
der MT ins wanken zu geraten, nachdem die
SDR mit der Serienproduktion des nur unter der
Bezeichnung SK-156 bekannten Prototyps begonnen
hat. Das Flugobjekt weist signifikante Ähnlichkeiten
mit dem FALKEN auf und wird von der MT
spöttisch KARPFEN genannt. Wann der SK-156

einsatzbereit sein wird ist nicht bekannt.

 

Story von Julian Bihlmaier

Der Umbau erfolgte mit Hilfe von zwei Italeri H-21 Flying Banana Rümpfen in 1:72, welche die Ausleger darstellen. Der Hauptrumpf von hinten nach vorne:

Revell/Monogram Mil-24 in 1:48,eine Kommandanten Kuppel von einem Tamiya Bradley in 1:35, zwei alte Leopard 1 Türme in 1:35 von Tamiya, zwei Halbkugeln in Polystyrol aus dem Bastelladen. Und zuletzt das Vorderteil aus einem Autokit. Die Figuren stammen, wie unschwer zu erkennen von Tamiya, mit Ausnahme des Kollegen am Schaltpult. Der kommt von Academy. Die Bodenplatte habe ich aus Styrolplatten zurechtgeschnitten und mit diversen

Restteilen aufgepeppt. Das Ganze wurde mit (sie ahnen es schon) Tamiya Acrylics bemalt und mit Ölfarben und Pigmenten aus dem Künstlerbedarf gealtert.

Racer King

Scratchbuild / Kitbash

Die Rennlegende Enrico Bartonelli ist tot!


Bereits letzten Dienstag verstarb Enrico Bartonelli bei einem tragischen Unfall während der Vorbereitungen für die kommende Rennsaison.

Bartonelli war mit zwei weiteren Personen auf Hera im Serenity Valley während einer Trainingseinheit von einem neuartigen Prototyp der Firma Cyberdyne Industries überfahren worden.
Bei besagtem Erprobungsfahrzeug handelt es sich um ein sogenannten ‚Wheel Tank‘, ein autonomer, kettenbetriebener Kampfroboter. Laut Augenzeugen soll Bartonelli etliche
Warnschilder übersehen haben, die das Testgelände umzäunten. Wie sein Physiotherapeut nun verlauten ließ soll Bartonelli sich geweigert haben eine Brille zu tragen, trotz akuter Sehschwäche.

Sein Rennstall hat nun mit rechtlichen Schritten gedroht. Cyberdyne Industries wies jegliche Verantwortung von sich und gibt Bartonelli die alleinige Schuld an seinem Tod. Die Beisetzung des 4-maligen New-Schneider-Cup-Gewinners fand bereits gestern im familiären Kreis statt.


Story von Julian Bihlmaier

Recycler

Scratchbuild / Kitbash

Wie am Ende der Fotostrecke zu sehen ist, trägt das Modell zu recht den Namen Recycler. (Wenngleich die ursprüngliche Eingebung von dem gleichnamigen ZZ Top Album stammt)

Der Frontgreifer hat ein drehbares Element aus einer VHS Kassettenspule. Daran befestigt, mittels Kabelklemmen und Unterputzdosen ist eine Farbbandkassette aus einer Schreibmaschine. Der Rumpf war mal ein Diamagazin und wurde mit allerlei "greeblies" und Folie aufgepeppt.

Die beiden Triebwerkausleger haben einen Flansch aus wiederum Unterputzdosen, darauf folgend jeweils eine 1:35er Sherman Oberwanne von Academy. Der eigentliche Körper besteht aus einer VHS Kassette, die am Ende mit einem halbierten CD Tray ausgestattet ist.

Die Styropor Bodenplatte wurde mit Dispersionskleber bestrichen. Diverse Kleinteile aus der Krabbelkiste wurden dann in den noch feuchten Kleber gedrückt und nach dem Trocknen mit Dispersions- und Tamiya Farben bemalt.

Kommentare von Modelers Miniatures and Magic / Resin illuminati:

Ghost in the shell

Scratchbuild

Die Idee kam mir nach der Lektüre von Masamune Shirow´s

"Ghost in the Shell" Manga. Die Majorin Motoko Kusanagi habe ich aus einer "Danger Girl" Figur umgebaut.

Von einem Revell U-Boot stammen die beiden Rumpfhälften, welche parallel zueinander auf eine Styrodurplatte geklebt wurden. Das Mittelteil habe ich mit einem Aufbau aus

einem 1:35er Italeri M-47 Turm ergänzt.

Mit Dispersionskleber wurden die Wellen aufmodelliert und anschliessend mit Tamiya Acrylfarben und mehreren Schichten Klarlack bemalt.

Das Diorama erhielt den ORGA AWARD bei den SPACE DAYS 2010 in Darmstadt.

Kommentare von Modelers Miniatures and Magic:

Dragonfly

Scratchbuild / Kitbash

Die Dragonfly besteht aus (wie üblich) diversen Restteilen.

Unter anderem ein alter Tamiya 1:35er Leo Turm, ein 1:12er Ferrari Getriebe von Tamiya (die Formel 1 Fan´s mögen mir verzeihen) und Teilen von Revell´s Starfury. Zwei Trillerpfeifen sind auch verbaut. Na, wer kann sie lokalisieren?

Die Dragonfly erreichte bei der SCALE MODELWORLD 2000 eine Silbermedaille in der Klasse 56 Sci-Fi / Fantasy Hardware - any scale.

Kommentare von Modelers Miniatures and Magic:

Greif

Scratchbuild / Kitbash

Wir schreiben das Jahr 2166 / Parallelzeit 3 ----> ACHTUNG SATIRE !

 

Die Achsenmächte haben den 2.Weltkrieg gewonnen. Nach Beendigung der Feindseligkeiten, wurde am 2. August 1956 ein Friedensvertrag mit den Aliierten geschlossen. Leider Jahre zu spät, da sich die Planetenressourcen durch den Krieg nahezu restlos erschöpft hatten.

Nach zahllosen Verhandlungen wurde beschlossen, auf anderen Welten nach neuen, dringend benötigten Rohstoffen für die Menschheit zu suchen (->1964).

Unter der Führung von Prof. Walther von Grün wurde ein Raumfahrzeug (Sonderflugkörper 382 / SdFlk-382) konzipiert und nach einer Bauzeit von 22 Jahren, 1986 im erdnahen Orbit fertiggestellt. Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Ewald Schwäblein brach das inzwischen "GREIF" getaufte Raumschiff zu seinem ersten Forschungsflug in Richtung Astereoidengürtel auf. Leider wurde bei einem unvorsichtigen Manöver die Aussenzelle der "GREIF" durch Trümmerteile an mehreren Stellen beschädigt. Kapitänleutnant Schwäblein entschloss sich daher zu einem vorzeitigen Rückflug zur Erde. Nach ihrer Reparatur wurde die "GREIF" in der Folgezeit mit wechselnden Kommandanten noch in 14 weiteren Missionen eingesetzt, die alle relativ unspektakulär verliefen.

Da die "Russische Föderation" zusammen mit der "Liga freier Eskimos" inzwischen bessere und größere Fernraumschiffe gebaut hatte, wurde die "GREIF" im November des Jahres 2042 dekommissioniert. Nachdem sie fast 80 Jahre im Scratch Yard / Lunar Orbit IV vor sich hinrottete, wurde sie im Jahre 2122 von der inzwischen neu formierten

"Retro-Germanischen Gesellschaft zur Bewahrung ausserirdischer Kulturgüter"(-> REGEBAUSKULT) erworben und instandgesetzt.Seit dieser Zeit wurden mehrere Ausgrabungs- und Konservierungsflüge unternommen.

Die Bilder zeigen die "GREIF" bei einem dieser Einsätze auf ALTAIR IV.

Gold in der Klasse 73 Sci-Fi / Fantasy Dioramas bei der SCALE MODELWORLD 2000 in Telford.

Kommentare von Modelers Miniatures and Magic / Resin Illuminati:

Dante

Scratchbuild / Kitbash

Das Dante Modell hatte ich schon eine Weile herumliegen

und kam nicht so richtig weiter. Dann im Sommer (irgendwann in den 90ern) wollte ich eine neue

Bodenplatte bauen. Um eine fremdartige Planetenoberfläche zu gestalten, dachte ich mir, nimmst du mal diese Styropor Verpackungs "Würstchen". Gesagt, getan. Wie ich schon mal vor einiger Zeit erfolgreich ausprobiert hatte, wässerte ich die Bodenplatte und lies aus ca. 1 Meter Höhe Zementstaub

auf dieselbe fallen. Anschliessend mit einem Zerstäuber nochmal Wasser darübergenebelt und die Sache erst mal trocknen lassen. Dann klebte ich die Styropor "Würstchen" auf einem Ende stehend mit Alleskleber fest. Hat zu meiner Verwunderung auch geklappt. (Alleskleber enthält bekanntlich auch Lösungsmittel, welches Styropor in der Regel angreift) Anschliessend nochmal mit Wasser übernebelt und nochmal Zementstaub darüber. Sah soweit ganz gut aus, aber nach kurzer Zeit fingen die "Würstchen" an zu schrumpfen und umzuknicken. (Die meisten kennen das sicher irgendwoher) Ich musste nun schnell reagieren, um die ganze Arbeit nicht zu gefährden. Also stellte ich die Platte mit Hilfe von vier Stützen auf den Kopf. Trotz Sommerwetter dauerte mir aber der Trocknungsvorgang zu lange und so nahm ich die bewährte Heissluftpistole zu Hilfe um das Ganze etwas zu beschleunigen. Das ging auch eine Weile ganz gut, aber irgendwann begannen sich ganze Platten aus meiner mühsam erarbeiteten Bodenstruktur zu lösen und der Schwerkraft zu folgen.

Nachdem nun die Geschichte getrocknet war, drehte ich die Platte wieder um und betrachtete das Werk. Die "Würstchen" standen wieder, wenn auch arg geschrumpft. Vom Bodenbelag fehlten aber ganze Flächen. Um zu verhindern, dass weitere Teile abbrachen, griff ich zu einer angefangenen Felgenspraydose. Es hätte auch jede andere Farbe sein können, aber das silberfarbene Felgenspray war wohl mein Glück. Nachdem ich die ganze Szenerie mit mehreren Lagen Felgenspray überzogen hatte, schaute ich mir die Misere an. Na ja, sah nicht mal so schlecht aus.

Die glatten Flächen, von welchen die Zementstücke abgebrochen waren, bedurften noch einer Auffrischung. Also pinselte ich Humbrol Nr.11 auf die Flächen und voila...

Ich hatte meine Quecksilberseen, Verzeihung: Yttralanium Seen. Mit mehreren Blumenbindedrähten wurde die Dante mit der Bodenplatte verbunden, um den Absaugvorgang darzustellen. Ein paar Raumfahrer ergänzten als Farbtupfer

und Grössenvergleich das Diorama. Wie man sieht, muss manchmal eine gehörige Portion Ausdauer (oder Sturheit),

aufgebracht werden, um die Dinge zum Abschluss zu bringen. Aber genau dies ist doch der Reiz am Modellbau.

Asimov

Scratchbuild

Die ASIMOV enstand schon vor einiger Zeit aus einer Laune heraus. Das Modell besteht aus bemalten Plastiktrinkbechern, Modellbahnteilen, 5 Minuten Suppenterrinen und natürlich ein paar "Greeblies" aus der Restekiste. Die Bodenplatte aus Sperrholz wurde mit Dispersionskleber bestrichen und mit einem Porcelin Abguss der Sulaco aufgepeppt.

Dies ist mein Beitrag zum Umweltschutz, da diese Teile (vorerst) nicht im Pazifik landen.



Kommentare von Modelers Miniatures and Magic:

Starstreak Fighter

Umbau aus AMT/Ertl Millenium Falcon

Fünfzehn Jahre nach dem Tod des Imperators, hat sich die Situation in der Galaxis leider nicht wie erhofft zum Besseren für die Rebellen gewandelt. Noch immer streifen starke Einheiten des Imperiums, unter der Führung verschiedener "Imperatoren", die sich teilweise aus ehemaligen Generälen oder selbstherrlichen Planetenräten rekrutieren, durch die Sternensysteme. Dies zwingt die Rebellen auch weiterhin sich strategisch günstige Außenposten einzurichten. Einer von diesen Planeten umkreist den Stern CASPAR, eine Zwergsonne vom G 2 Typ. Die Rebellen nennen ihn LEIA´S HOPE. Hier ist eine sogenannte FAST REACTION EINHEIT stationiert, welche über das modernste Rebellen-Equipment verfügt, darunter auch über sechs STARSTREAK FIGHTERS. Bei diesen handelt es sich um Neubauten, welche von der CORELLIAN ENGINEERING CORPORATION nach den Spezifikationen der erfahrensten Rebellenpiloten gebaut wurden. Sie verfügen über einen SORO SUB GRYFFIN / EL 4Y Hyperantrieb, welcher ihnen eine Hyperspace speed rating von 0.20 verleiht. Das ist um einiges schneller als der legendäre MILLENIUM FALCON von Han Solo und ganz sicher schneller als die meisten inperialen Einheiten. Eine schwenkbare DYMEK Laserkanone mit autarker Energieversorgung, vier vorwärts und zwei rückwärtsgerichtete Photon Torpedo Launchers geben den STARSTREAK FIGHTERS den nötigen Punch für ihre "hit and run" Missionen. Dennoch bleibt der Job eines Rebellen-Piloten auch weiterhin einer der gefährlichsten in der Galaxis.

Möge die MACHT mit ihnen sein...

 

...oder in Kurzform:

AMT/Ertl´s Millenium Falke zersägen.

Teile neu anordnen und mit neuen Teilen ergänzen.

Bodenplatte anfertigen und ausgestalten. Fertig!

 

Gold und Classwinner in der Klasse SciFi Hardware bei der SCALE MODELWORLD 2001 in Telford.

Kommentare von Modelers Miniatures and Magic / Resin Illuminati:

Sentinel

Scratchbuild

Dieser Droide (Höhe ca.30cm) entstand in relativ kurzer Zeit aus allerlei Restmaterialien. Die Fußteller, ebenso wie die Armgelenke bestehen aus Spulenkernen, welche ich aus Musik- Kassetten (MC´s) ausgebaut habe. Die Beine sind Plastiktrinkhalme. Der Körper wurde aus Teilen der "berühmten" Grabbelkiste und Kabelklemmen zusammengesetzt. Der Waffenarm entstand aus dem Aufsatz einer Einwegspritze. Den Kopf habe ich von einem mir nicht mehr bekannten japanischen Roboterbausatz entliehen.

Eine im Kopf eingebaute rote LED erweckt den Droiden zum "Leben".

Die Base wurde aus Plastiksheet in verschiedenen Stärken aufgebaut. Um die Schussbeschädigungen an den Wänden und am Fußboden darstellen zu können, habe ich die Sheetplatten von hinten auf Papierstärke ausgedünnt. Anschliessend wurden die entsprechenden Stellen von vorne mit einer spitzen Messerklinge (Martor / X-acto) aufgebördelt. Die Bemalung erfolgte per Airbrush mit Tamiya Acrylics. Insgesamt ein Eigenbaumodell, das richtig Spaß gemacht hat.

Water for Tatooine ( 1-12 D Wassertanker )

Scratchbuild 1:87

Irgendwie war ich schon immer ein Wüstenfan.

Vielleicht liegt es daran, dass die erste Welt auf die mich George entführte, Tatooine war.

Die weitläufigen Ebenen, tiefen Schluchten und schroffen Felsstrukturen sind für jedes Lebewesen auf Kohlenstoffbasis eine enorme Herausforderung. Hier zu überleben, heisst sich anzupassen. Aber selbst mit den technischen Hilfsmitteln der Republik nötigt einem die schier endlose Landschaft von Tatooine gehörigen Respekt ab, wohl aufgrund der hierzulande nicht gerade üppigen Vegetation. In den Filmen können naturgemäß nur sehr rudimentär Aspekte der soziologischen, geologischen und technischen Vielfalt eines Planeten aufgezeigt werden. Denken wir nur an die Entwicklungsgeschichte der Menschheit!

Genau hier eröffnen sich für uns Modellbauer schier unendliche Möglichkeiten bei der Gestaltung von allen möglichen Gerätschaften und Strukturen. Kurz, man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen!

Goldmedaille in der Klasse Sci-Fi Dioramas bei der SCALE MODELWORLD 2001 in Telford

AMTRAK ATAC QE 4

Scratchbuild / Kitbash 1:72

Die Grundidee zu diesem Fahrzeug kam mir vor einigen Jahren nach der Lektüre von DIE VIERTE GEWALT (Juan Gimenez, erschienen im EHAPA Verlag 1990). In diesem Comic werden, wie immer bei Juan Gimenez, einige tolle Flug- und Fahrzeuge gezeigt, die sofort die Modellbaufinger kribbeln lassen. Besonders das "dreibeinige" Panzerfahrzeug hatte es mir angetan. Dieses minutiös nachzubauen, erschien mir allerdings zu aufwendig, also ging ich daran, nach einem geeigneten Basisfahrzeug zu suchen.

Nach einer "tour de force" durch mein Ersatzteillager wurde ich in Form eines älteren M4A3 Sherman von ACADEMY fündig.

Von diesem Bausatz wurden dann auch die Wanne, der Turm und ebenso das Fahrwerk in einer etwas stärker abgewandelten Form verwendet. Diverse "Restteile" von KIBRI HO LKW-Bausätzen fanden genauso Verwendung, wie die Blazer Reaktivpanzerung aus einem 1:35er M-60 Magach Kit. Der Rest wurde mit allerlei Greeblies aufgepeppt. Die Grundplatte entstand wie üblich aus einer Styrodurplatte, die entsprechend zurechtgefeilt wurde. Nach dem Auftrag von verdünntem Weißleim, wurde das Ganze mit Beflockungsmaterial aus der Eisenbahnabteilung begrünt. Die "nut slimers" entstanden aus Walnusshälften.

Diese wurden mit Blütenstengeln aus EFA-PLAST Modelliermasse verziert und mit etwas Dispersionskleber (gibt´s auch eingefärbt als Korkplattenkleber) auf der Base verklebt. Die Figuren entstammen dem FENRYLL 25mm Sortiment, welche ich vor einigen Jahren in Paris erstanden habe. Fotografiert habe ich die Szene vor selbstgemaltem Hintergrund bei Kunstlicht.

Das Diorama bekam 1998 bei den IPMS Nationals in Telford ein "very highly commended".

Kommentare von Modelers Miniatures and Magic:

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